Lesen unter Hitler, gab es das überhaupt? Eingeteilt in 10 etwas willkürlich gewählte Bereiche beschreibt der Autor die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Buchproduktion, was gewollt und was geduldet wurde. Die Differenzen innerhalb der Nazi-Führung zum Thema Literatur und die Mechanismen des Marktes, der ja nicht ganz außer Kraft gesetzt wurde. Solche Namen wie Ehm Welk, Spoerl, Hesse, ja sogar Saint- Exupery standen bis zum Ende auf den Listen bestellbarer Bücher. Und nicht zuletzt setzten sich Karrieren auch in der Nachkriegszeit fort, sowie die „Erfolge“ einiger Verlagshäuser, zuvorderst Bertelsmann oder Langen-Müller. Eine sehr differenzierte Beschreibung des Buchmarktes, der gelesenen und verkauften Bücher. Ein wichtiger Aspekt in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Dritten Reich, sehr lesenswert.
Aliide Tru, eine alte Frau, die auf einem einsamen estnischen Bauernhof lebt, findet in ihrem Garten ein junges Mädchen namens Zara, das dort Zuflucht vor ihren Zuhältern gefunden hat.
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