Das 19. Jahrhundert bedeutete auf vielen Ebenen das Tor zur Gegenwart. Reisen und Migrationen nehmen erste Züge von Globalisierung an, die Fabriken erleben eine Potenzierung ihrer Arbeitsleistung, mit den Nationalstaaten ergeben sich neue politische Organisationsformen, das Individuum wird zum Gegenstand wissenschaftlicher Beobachtung.
Jürgen Osterhammel bietet mit diesem Werk ein Panorama, das mit einer glänzenden Synthese viele bedeutende Strömungen und Ereignisse in weltgeschichtlicher und nicht wie so oft allein eurozentrischer Weise in Beziehung setzt.
Sehr gut lesbar und lädt es jeden interessierten Leser ein, dieses Jahrhundert an einer beliebigen Stelle zu betreten. Durch verschiedene Indizes, ein hervorragendes Inhaltsverzeichnis und eine gelungene Gliederung verliert man nicht den Überblick in rund 1500 Seiten.
Aliide Tru, eine alte Frau, die auf einem einsamen estnischen Bauernhof lebt, findet in ihrem Garten ein junges Mädchen namens Zara, das dort Zuflucht vor ihren Zuhältern gefunden hat.
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